Seichter geht’s nicht

6. Juni 2008 - Leave a Response

Die seichte Welle hat die juriistischen Blogs überschwappt:

Jennifer Hof gewinnt heute abend bei Germany´s next topmodel 18:48 / Strafprozesse und andere Ungereimtheiten – Kandidatin Jennifer Hof ist die Gewinnerin der erfolgreichen Fernsehsendung …

Das Ergebnis steht fest. Juristische Blogs sind nicht unbedingt juristisch, doch anfällig für Schwachsinn.

Der Beweis ist erbracht. Damit ist der Prozess in Sachen Shallow Blawg abgeschlossen.

Mag den Richter wohl nicht

26. Mai 2008 - Leave a Response

Klingt grantig, doch betrifft es das Recht bei jurablogs.com:

Shabby Birthday [ 16:48 / RA J. Melchior, Wismar ] – Heute hat ein Richter Geburtstag. Ich gratuliere NICHT.

Mit Bannerwerbung punkten

19. April 2008 - Leave a Response

Auch wenn es nichts Juristisches zu bearbeiten, bewerten oder berichten gibt, kann sich ein Jurist zu großen Worten aufschwingen:

Banner für …jurabilis! [ 11:58 / Jurabilis ] — Die große Zeit der liebevoll erstellten Bannergrafiken …

Denn auch dafür vergeben Suchmaschinen Punkte.

Gedankenanstoß

8. April 2008 - Leave a Response

Eigentlich selbstverständlich, dass in den USA auch das Recht anders ist, nicht nur die Preise.

Wenn man Touristen beim Einkauf in den USA beobachtet, scheint das selbstverständlich nicht mehr so angebracht.

Null Ahnung vom Zoll, überrascht von der Sales Tax, keine Vorstellung von der Garantie. Und dann fragt noch einer nach dem Quadratmeterpreis für die hiesigen Häuser!

Quadratmeter! Andere Länder, andere Sitten. Die meisten Verkäufer haben keine Vorstellung von der Grundfläche des Grundstücks oder Wohnfläche eines Hauses. Wenn eine Fläche genannt wird, dann immer mit dem Zusatz ungefähr.

Beim ersten Hauskauf habe ich vermessen lassen. Da zeigte sich, dass ein Zipfel des Landes im Nachbarkreis liegt. Mein Nachfolger ließ auch messen. Da lag die Kreisgrenze ein schönes Stück weiter weg.

Regt eigentlich niemanden auf.

JurBlog v JuraBlogs

28. März 2008 - Leave a Response

Ein neues Blawg nennt sich fast genauso wie ein altbekanntes Portal. Kein Wunder, dass Leser gelegentlich verwirrt sein könnten.

Die Debatte konzentriert sich jedoch nicht auf die Nachahmung des Namens, sondern andere Themen und ist bei Jurablogs.de und JurBlog.de zu finden.

Nabelschau

24. März 2008 - Leave a Response

Statt juristische Themen aufzugreifen, hageln Beschwerden über die SEO-Technik auf Jurablogs ein, die dort offen – und vernünftigerweise auf einer Nebenseite – aufgegriffen werden:

Nabelschau bei Jurablogs

Ostermontag Jury Duty

24. März 2008 - Leave a Response

Die Senior Associate für FSIA-Sachen fehlt. Ostermontag ist kein Feiertag.

Ein Rundschreiben erklärt, dass sie Jury Duty habe. Sie langweilt sich also bei Gericht, wenn sie nicht für eine Verhandlung ausgewählt wurde.

Die Kollegen mit Wohnsitz im District of Columbia sind jedes Jahr einmal an der Reihe.

Erlebnis für Referendare

19. März 2008 - Leave a Response

Auf der Straße und aus der Kanzlei konnten die Referendare das Kriegsgeschehen in der Kreuzung beobachten. 5 Jahre Eroberung des Iraks, wenige Blocks vom Weißen Haus nicht gefeiert.fiveyearprotest2.jpg

C&P v. C&P

17. März 2008 - Leave a Response

Das Shallow Blawg befindet sich in der guten Gesellschaft der Copy&Paster:

Copy&Paste-Kaskaden [17.03.2008 / Jurabilis] Der Autor der Handakte hat einen bei Jurablogs sehr erfolgreichen Beitrag geschrieben. Die Quelle ist auch angegeben …

Unklar bleibt, warum Jurablogs bei Technorati als Original gewertet wird, wenn es eine nützliche Zusammenstellung anderer Originale darstellt.

Neues Schreierblog

16. März 2008 - Leave a Response

Der Traum, auch mal was Nichtrechtliches beizutragen, erfüllt sich hier:

Olympia-Boykott? Ja! – Heimspiel] — Spiegel Online: Chinas Führung demonstriert Stärke: Sicherheitskräfte haben die Proteste in Tibet blutig niedergeschlagen, das Militär legt die Hauptstadt Lhasa lahm.

In Euro fakturieren

14. März 2008 - Leave a Response

So, jetzt hoffe ich, meinen Vorsatz nicht mehr zu vergessen: In Euro abrechnen.

Wie lange soll ich mir noch die Witze der Mandanten gefallen lassen? Unsere Rechnungen seien so winzig, wenn sie sie vom Dollar umrechnen.

Als amerikanischer Anwalt ist man Klagen über zu niedrige Rechnungen nicht gewohnt.

Erster erhält Urlaub

7. März 2008 - Leave a Response

Ist es fair, das Geheimnis von Jurablogs zu verraten? Dem Ersten gibt Jurablogs eine Urlaubsreise:

Kaum Erster bei JuraBlogs, schon Urlaub auf Lanzarote

Ungeplante Akrobatik

4. März 2008 - Leave a Response

Was mit Jura hoffentlich nichts zu tun hat:

A 320 in Hamburg nur knapp der Katastrophe entronnen (wie knapp, kann man sich hier anschauen) [03.03.2008 / Wissenswertes, Interessantes und Kurioses aus Justiz und Alltag] Scheint mehr als knapp gewesen zu sein, eine vernünftige Ausbildung zahlt sich scheinbar doch aus.Die Piloten, aber natürlich auch die Passagiere, werden diese Landung wohl so schnell auch nicht mehr vergessen

Solche Landungen kommen wohl öfter vor und werden selten gefilmt. Ich erinnere mich noch gut an meine Sturmlandung in Biggin Hill. Das Ruder so fest getreten, dass der Sitz nach hinten fiel und die linke Tragfläche in den Himmel, die rechte zum Boden zeigte.

Später fand man Gras, doch keinen Schaden an der rechten.

Vollgas – doch eine Sekunde schien es, als würde ich so stehenbleiben; dann ging’s im rechten Winkel zur Landebahn langsam vorwärts, knapp über das Dach der königlichen Vereinsfliegerhallen, plötzlich ein Absacker auf eine Radaranlage, die wie ein saugender Grill wirkte, auf dem ich nun wirklich nicht landen wollte, und dann mit Schwung im Gegenwind doch aufwärts.

Der Turm meldete sich, und ich durfte wählen, ob ich gleich oder später landen wollte. Turm möchte Tragfläche und Landing Gear sehen und hat nichts anzumerken. Beim zweiten Anlauf war der Sturm schon vorbei.

Neben dem Aufsetzpunkt standen Feuerwehr und Krankenwagen, die der kleinen Akrobatikmaschine gleich folgten.

Alles völlig problemlos bis auf die Sekunde Stillstand. Zum Glück keine Passagiere an Bord. Der Funkverkehr mit dem Turm verlief vorbildlich mit knappsten Wendungen. Anders als in den USA, wo Turm und Piloten quasseln – erst recht bei Ungeplantem. Aus der Rolle fielen sieben Worte: Well done, pilot. – Thanks for your assistance.

Lufthansa bietet psychologische Unterstützung. Der Pilot sucht sie wohl gleich in der nächsten Maschine. Am besten etwas Akrobatik fliegen.

Eine halbe Stunde mit der kleinen Mücke Löcher in den Himmel bohren kuriert jedes Übel der Welt.

Peinlicher Standort

29. Februar 2008 - Leave a Response

Wenn man vor dem Schlafengehen in den USA Fehler in die Welt setzt, entdeckt man sie am Morgen erst, wenn sich in Deutschland jeder schon stundenlang darüber mokieren konnte:

Startort mies gemacht; German American Law Journal :: US-Recht auf Deutsch / CK – Washington. Da stellt sich ein Verbandsvertreter

Validierte Hetzjagdahnung

22. Februar 2008 - Leave a Response

Hallo,

Sie haben recht. Folgender Artikel ist heute erschienen.

Viele Grüße

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,536975,00.html

Sie schrieben letzte Woche:

Beim Zusammenprall der Steuersysteme beispielsweise kann das ja nuetzlich sein. Die Steuerkrise in Deutschland wird sich sicherlich auf die USA ausweiten. Die Steuerhinterzieher ahnen das vielleicht noch nicht. Und hier werden sie bestimmt haerter verfolgt.


Das Beste an der ganzen Angelegenheit ist natürlich die nun schon acht Wochen alte, damals noch gewagte Empfehlung an einen anderen Offshore-Staat, das Steueroasenkonzept aufzugeben. Mein Konzeptpapier bot einige Alternativen, die Gesetzgebung des Landes auch ohne Steuertricks attraktiv zu gestalten.Zwar war das über die Weihnachtszeit unter Hochdruck erarbeitete Gutachten kein Geschenk, erweist sich jedoch angesichts des Misskredits anderer Oasen wohl als Glück.

Where’s the Beef?

21. Februar 2008 - Leave a Response

Hier hat jemand den Dreh zum Rechtlichen nicht per Kaffeemühle, sondern durch den Verweis aufs Büro geschafft:

Verweichlicht – Kleinblog | David Klein] — Der ständige Konsum von Nespresso-Kaffee aus der schönen Büromaschine verweichlicht. Koffeinschock vom selbstgemahlenen …

Hier fiel mir die Verbindung zum materiellen oder prozessualen Recht nicht so leicht:

Heidelberg Alumni USA – CK – Washington. Ein Studienabschluss aus Heidelberg wirkt in den USA seit Mark Twain glanzvoll. Die Juristen sind in den USA nicht so stark vertreten wie Vertreter anderer Fakultäten, doch treffen auch diese hier gelegentlich auf Ex-Kommilitonen. Um die Verbindung mit ihren Absolventen zu stärken, richtet die Universität Heidelberg nun Heidelberg Alumni USA ein …

Unfehlbar humorvoll

12. Februar 2008 - Leave a Response

Hinsichtlich und hersichtlich des Lesens tut und macht sich heute diese An- und Bemerkung, bezugnehmend auf richterliche Eigenartigkeiten beziehungsweise Kuriosität oder Wissenswertigkeit, auffällig und auf sich aufmerksam:

Übermüdet oder Sinn für Humor? – Wissenswertes, Interessantes und Kurioses aus Justiz und Alltag — Beides kommt hinsichtlich einer netten Stilblüte des vorsitzenden Richters, während seiner mündlichen Urteilbegründung in Betracht. Er stellte nämlich hinsichtlich einer Vorstrafe …

Kopf hoch

11. Februar 2008 - Leave a Response

Während 9-11-Tatverdächtige heute ihre Anklage erhalten und um ihren Kopf fürchten müssen, lässt ein Jurablog-Schreiber den Kopf hängen:

Quizfrage: Gegen wen spielt Köln? – RA-Blog] — Folgender Fan-Gesang muss als Hinweis reichen: Scheiß FC Köln …

Tausche $30 für $3 Mio.

7. Februar 2008 - Leave a Response

Nicht weit weg von Washington will jemand sein Hauptquartier im Schätzwert von 30 Millionen Dollar für 3 Millionen Dollar versteigern. Immobilien in den USA – ein Albtraum oder ein Verlockung?

In Washington wäre so ein Handel undenkbar. Hier halten die Preise. Die Investoren aus dem Ausland sind verwundert. Für Schnäppchen muss man die Augen offen halten und kann nicht einfach herfliegen und auf Bargains hoffen.

Am besten kaufe ich das HQ für $3 Mio., verkaufe es in zwei Jahren für $30 Mio. und hole mir dann das Gebäude gegenüber. Das gäbe auch meinen Partnern im commercial Real Estate-Bereich mehr Arbeit und Brot.

Obwohl sie ja nicht gerade über Unterbeschäftigung klagen. Für die Anwälte im US-Immobiliensektor gibt es immer genug zu tun.

25 Grad, $5 Mio., auf der Kippe

7. Februar 2008 - Leave a Response

Mit 25 Grad im Februar kommt Washington gut zurecht. Da wendet sich das Gespräch den Vorwahlen zu. Die demokratischen Senatoren teilen sich die Punkte. Das wird spannend.

Hier standen Wähler vor verschlossenen Lokalen, als sie abstimmen wollten, dabei findet die Chesapeake Primaries erst nächste Woche statt.

Und was ist mit Hillarys Konto los? Obama hat $32 Mio., Frau Clinton musste $5 Mio. aus der eigenen Schatulle nachlegen? Wie kommt das denn?

Zu allem Überfluss soll Senator Clinton ihre Spender ausgereizt haben. Bei den meisten hat sie das gesetzliche Maximum kassiert. Senator Obama soll hingegen nur Kleinbeträge angenommen haben und kann um eine neue Spendenrunde bitten, wenn er sie nötig hat.

Viele meinen nun, das System sei verrückt und rufen nach einem landesweit einheitlichen, kosten- und nervenschonenden Vorwahltag. Da ist was dran. Nur kann sich darum nicht der Bund kümmern. Vorwahlen fallen in die Zuständigkeit der Einzelstaaten, und die sind eitel.